Kennt ihr pauschale Aussagen wie „Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine“ oder „Dem muss man nur mal zeigen, wer der Chef ist!“? Wenn das Erziehen von Hunden so „simpel“ wäre, wozu bräuchte man dann Hundetrainer:innen?
Ein Ansatz für alle – oder doch nicht?
Was bei solchen Äußerungen grundlegend missachtet wird, ist, dass sowohl Hundehaltende als auch deren Hunde intelligente, fühlende Lebewesen mit vielfältigen Lebenserfahrungen und Bedürfnissen sind. Deshalb kann es per se nicht den einen Ansatz geben, der für alle Mensch-Hund-Teams der richtige ist.
Die Bedürfnisse unserer Hunde stimmen jedoch häufig nicht mit denen von uns Menschen überein. Was können wir da tun?
Es kommt darauf an…
Die Antwort, die ich im Laufe meiner Ausbildung bei KynoLogisch am häufigsten gehört habe, ist: „Es kommt darauf an.“ Aber auf was genau?
Auf den Menschen und den Hund, auf Kontexte, auf Talente und Nicht-Talente, auf Genetik, auf in der Vergangenheit gemachte Erfahrungen und darauf, ob der Hund gelernt hat, dass es eine Alternative zu dem von ihm gezeigten (unerwünschten) Verhalten gibt.
Und genau das ist es, was meinen Beruf so spannend macht: Jedes Team ist unterschiedlich.
Wenn sich als problematisch empfundenes Hundeverhalten ändern soll, lohnt es sich, hinter die Kulissen zu schauen. Das Miteinander von Mensch und Hund kann man sich wie eine Uhr vorstellen, mit vielen kleinen Zahnrädern, die dafür sorgen, dass sie läuft. Wenn ein Zahnrad in die falsche Richtung läuft oder feststeckt, kann die Uhr nicht funktionieren.
Aber wie kommen wir zu den gewünschten Veränderungen?
Leinenführigkeit in 15 Minuten
Hundetraining ist aus meiner Sicht vergleichbar mit einer Ernährungsumstellung oder Sport: Kurze Diäten oder alle 3 Wochen 5 Min. trainieren bringen keinen Erfolg. Kennt ihr diese Zeitschriften, in denen die Abnehm-Tipps nur ein paar Seiten von den neuesten Tortenrezepten entfernt sind? Das kann ja gar nicht funktionieren. Wer seinen Körper dauerhaft gesund halten will, überlegt sich einen langfristigen Plan, eignet sich Wissen an, erstellt eventuell einen Wochenplan mit gesunden Gerichten und gestaltet eine Trainingsroutine, die im Alltag integriert ist. Mit der Nachhaltigkeit kommt auch der Erfolg. „10 kg abnehmen in 2 Wochen!“ ist genauso realistisch wie „Leinenführigkeit in 15 Minuten!“.
Euer Weg
Hundetraining ist also eher ein Weg, mal kürzer, mal länger, den ihr als Team zusammen geht. Ich bin dabei euer Coach, der mit euch einen Trainingsplan erstellt und für Motivation sorgt, damit ihr in die Umsetzung kommt. Ich möchte euch dabei unterstützen, diese Strategie zu finden und in eurem Alltag so zu verankern und zu leben, dass sie für euch als Team dauerhaft funktioniert.
Und das Schönste ist: Auf diesem Weg wachst ihr als Menschen und auch eure Hunde, aneinander und miteinander.
Klingt gut? Dann buche direkt ein Erstgespräch!
