16. Januar 2026

Was Hunde­training mit Sport zu tun hat

Kennt ihr pauschale Aussagen wie „Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine“ oder „Dem muss man nur mal zeigen, wer der Chef ist!“? Wenn das Erziehen von Hunden so „simpel“ wäre, wozu bräuchte man dann Hundetrainer:innen?

Ein Ansatz für alle – oder doch nicht?

Was bei solchen Äuße­rungen grund­le­gend miss­achtet wird, ist, dass sowohl Hunde­hal­tende als auch deren Hunde intel­li­gente, fühlende Lebe­wesen mit viel­fäl­tigen Lebens­er­fah­rungen und Bedürf­nissen sind. Deshalb kann es per se nicht den einen Ansatz geben, der für alle Mensch-Hund-Teams der rich­tige ist.

Die Bedürf­nisse unserer Hunde stimmen jedoch häufig nicht mit denen von uns Menschen überein. Was können wir da tun?

Es kommt darauf an…

Die Antwort, die ich im Laufe meiner Ausbil­dung bei Kyno­Lo­gisch am häufigsten gehört habe, ist: „Es kommt darauf an.“ Aber auf was genau?

Auf den Menschen und den Hund, auf Kontexte, auf Talente und Nicht-Talente, auf Genetik, auf in der Vergan­gen­heit gemachte Erfah­rungen und darauf, ob der Hund gelernt hat, dass es eine Alter­na­tive zu dem von ihm gezeigten (uner­wünschten) Verhalten gibt.

Und genau das ist es, was meinen Beruf so span­nend macht: Jedes Team ist unter­schied­lich.

Wenn sich als proble­ma­tisch empfun­denes Hunde­ver­halten ändern soll, lohnt es sich, hinter die Kulissen zu schauen. Das Mitein­ander von Mensch und Hund kann man sich wie eine Uhr vorstellen, mit vielen kleinen Zahn­rä­dern, die dafür sorgen, dass sie läuft. Wenn ein Zahnrad in die falsche Rich­tung läuft oder fest­steckt, kann die Uhr nicht funk­tio­nieren.

Aber wie kommen wir zu den gewünschten Verän­de­rungen?

Leinen­füh­rig­keit in 15 Minuten

Hunde­training ist aus meiner Sicht vergleichbar mit einer Ernäh­rungs­um­stel­lung oder Sport: Kurze Diäten oder alle 3 Wochen 5 Min. trai­nieren bringen keinen Erfolg. Kennt ihr diese Zeit­schriften, in denen die Abnehm-Tipps nur ein paar Seiten von den neuesten Torten­re­zepten entfernt sind? Das kann ja gar nicht funk­tio­nieren. Wer seinen Körper dauer­haft gesund halten will, über­legt sich einen lang­fris­tigen Plan, eignet sich Wissen an, erstellt even­tuell einen Wochen­plan mit gesunden Gerichten und gestaltet eine Trai­nings­rou­tine, die im Alltag inte­griert ist. Mit der Nach­hal­tig­keit kommt auch der Erfolg. „10 kg abnehmen in 2 Wochen!“ ist genauso realis­tisch wie „Leinen­füh­rig­keit in 15 Minuten!“.

Euer Weg

Hunde­training ist also eher ein Weg, mal kürzer, mal länger, den ihr als Team zusammen geht. Ich bin dabei euer Coach, der mit euch einen Trai­nings­plan erstellt und für Moti­va­tion sorgt, damit ihr in die Umset­zung kommt. Ich möchte euch dabei unter­stützen, diese Stra­tegie zu finden und in eurem Alltag so zu veran­kern und zu leben, dass sie für euch als Team dauer­haft funk­tio­niert.

Und das Schönste ist: Auf diesem Weg wachst ihr als Menschen und auch eure Hunde, anein­ander und mitein­ander.

Klingt gut? Dann buche direkt ein Erst­ge­spräch!