17. September 2026

Daran erkennst du eine gute Hundeschule

Welpe schaut erwartungsvoll zu einer Hand mit einem Leckerli hoch

Mittlerweile gibt es deutlich mehr Hundetrainer*innen als noch vor 10 Jahren. Zum einen, weil es mehr Ausbildungsstätten gibt, und zum anderen, weil die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Hunde gewachsen ist (8,6 Mio. Hunde 2016¹ im Vergleich zu 10 Mio. Hunde 2026²). Du hast als Halter*in also die Qual der Wahl.

Quellenangaben findet ihr weiter unten.

Hier sind meine 5 Tipps, wie du die passende Hundeschule für dich findest:

1. Bewertungen von anderen

Selbstverständlich sind Bewertungen und Empfehlungen von Bekannten und Freund*innen ungemein wertvoll. Hier lohnt es sich auch oft, genauer nachzufragen: Mit welcher Problemstellung ist die Person zu der Hundetrainerin bzw. dem Hundetrainer gegangen? Wäre das überhaupt für deine Lebenssituation relevant? Und damit kommen wir auch schon zu …

2. Auf Spezialisierungen achten

Wie in jedem Beruf kann nicht jede Hundeschule alle Fachbereiche abdecken. Manche Trainer*innen sind spezialisiert auf Problemverhalten (wie Leinenaggression, Angst oder Unsicherheit), andere sind Expert*innen für Welpen oder für spezielle Hundetypen/Rassen. Schau daher genau hin, wenn du Bewertungen von anderen liest: Wäre die bewertete Hundeschule auch für dein Anliegen geeignet?

3. Nachhaltiges Training statt schneller Lösungen

Das mag jetzt enttäuschend klingen, aber in den wenigsten Fällen lässt sich Hundeverhalten in nur einer Trainingsstunde verändern. Die soziale Beziehungsstruktur zwischen Mensch und Hund ist hierfür zu komplex. Natürlich gibt es Ausnahmefälle. In der Regel kann man jedoch nicht direkt an dem Hauptproblem arbeiten. Und falls doch, meist nur unter Einsatz von Bestrafung für den Hund. Wenn man bedenkt, dass der Hund zu dem Zeitpunkt noch gar nicht weiß, was er statt des unerwünschten Verhaltens tun soll – nicht sehr fair. Wer dir verspricht, in nur einem Termin dafür zu sorgen, dass dein Hund keine anderen Vierbeiner mehr anbellt, hat wahrscheinlich eher das schnelle Geld als einen nachhaltigen Trainingsplan im Hinterkopf.

4. Du solltest dich wohlfühlen

Auch das klingt banal, ist aber leider keine Selbstverständlichkeit. Eine gute Hundetrainerin bzw. -trainer sorgt dafür, dass du nach den Trainingseinheiten Fachwissen und Motivation mit nach Hause nimmst. Du solltest Trainingsmethoden mit an die Hand bekommen, die du verstehst und mit denen du dich wohlfühlst.

5. Methodenoffenheit

In der Hundewelt haben sich eine Zeit lang zwei Lager gebildet. Verhalten nur mit Leckerlis oder nur durch Strafe zu verändern, sind meiner Meinung nach zwei Extreme. Und Extreme führen selten zu sinnvollen Ergebnissen. Ich empfehle dir daher, eine Hundeschule auszusuchen, die methodenoffenes Training anbietet.

Das bedeutet konkret: Erwünschtes Verhalten positiv beibringen und die Schwierigkeitsfaktoren für deinen Hund schrittweise steigern, damit er nicht überfordert wird.

Ebenso darf dein Hund lernen, welches Verhalten nicht erwünscht ist und dass manche Situationen im Leben frustrierend sein können. Hundetrainer*innen sollten einen großen „Methodenkoffer” bereithalten, um den Trainingsweg zu finden, der am besten zu dir und deinem Hund passt.

Du bist dir noch unsicher, ob ich die passende Trainerin für dich bin? Nutze gerne mein kostenloses Kennenlerngespräch, um mich und meine Arbeitsweise unverbindlich kennenzulernen.


Quellenangaben:

¹ https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/archiv.html, aufgerufen am 17.09.2026

² https://www.zzf.de/fileadmin/ZZF/Dokumente/Heimtiermarkt/Marktdaten_2025/ZZF_IVH_Der_deutsche_Heimtiermarkt_2025.pdf, aufgerufen am 17.09.2026

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